Die Semperoper – Geschichte

Ursprünglich wurde die Semperoper von 1838 bis 1841 von Gottfried Semper erbaut. Durch einen Brand wurde das Gebäude jedoch 1869 zerstört. Der Wiederaufbau des Opernhauses erfolgte von 1871 bis 1878 durch Manfred Semper, den Sohn Gottfried Sempers.

Durch den verheerenden Bombenangriff im Februar 1945 wurde die Semperoper fast völlig zerstört. Erst in den Jahren 1952 bis 1956 konnten die baulichen Reste gesichert und der Wiederaufbau des Gebäudes in Angriff genommen werden. Danach erfolgte von 1977 bis 1985 die Komplettsanierung und der Innenausbau der Oper. Das Innere der Oper beeindruckt mit Farbenpracht, Säulen, Gemälden und reichen Stuckverzierungen.

Die Einweihung erfolgte 1985, vierzig Jahre nach der Zerstörung, mit der Aufführung der Oper „Der Freischütz“.

Die Semperoper – Gegenwart

Semperoper Dresden

 

Heute ist die Semperoper der Sitz der Sächsischen Staatsoper und die Wirkungsstätte der Sächsischen Staatskapelle.

Das Parkett und die vier Ränge bieten insgesamt Sitzplätze für ca. 1300 Gäste. Berühmt ist die Semperoper für ihre grandiose Akustik an jedem einzelnen Platz, welche sogar die der Mailänder Scala übertreffen soll.

Im August 2002 verursachte das Hochwasser der Elbe Schäden im zweistelligen Millionenbereich. Dennoch konnte bereits drei Monate später die Spielzeit mit einem Ballett wieder aufgenommen werden.

Als die Stadt Dresden im Jahr 2006 ihr 800jähriges Jubiläum beging, wurde die alte Tradition der Opernbälle von 1925 bis 1939 neu belebt. Der Dresdner Opernball findet seitdem jährlich statt.

Tagsüber werden Führungen durch die Semperoper angeboten, so haben Besucher und Touristen die Möglichkeit, dieses großartige Haus auch außerhalb der Veranstaltungen kennen zu lernen.

 

Den Spielplan der Semperoper finden Sie hier:

 

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